27. bis 31. Oktober 2025

Woche der Demokratie und der Gesellschaft

Ein paar Hintergründe…

Die Woche der Demokratie und der Gesellschaft wurde 2021 erstmals in einigen Pilot-Schulen durchgeführt.
2022 wurde sie auf alle Schüler*innen der Sekundarstufe ausgeweitet. Seit 2024 richtet sie sich zudem an Grundschulkinder und an den gesamten non-formalen Bildungsbereich – von Maison Relais bis Mini-Crèches.

Haben Sie Fragen zur Woche der Demokratie und der Gesellschaft?

Konsultieren Sie unsere FAQ!
Illustration von Kindern, die sich im Rahmen der Woche der Demokratie in einer Versammlung unterhalten.

Die Ausgabe 2025 entsteht in enger Zusammenarbeit zahlreicher Akteure, die sich für eine lebendige, beteiligungsorientierte Demokratie in Luxemburg einsetzen.

Dazu gehören unter anderem: das CePAS, das Zentrum fir politesch Bildung (ZpB), der Jugendrot, die CNEL, der Service des droits de l’enfant (Kinderrechtsdienst), die Direction générale de l’Enseignement fondamental (Generaldirektion Grundschulwesen), die Agence Qualité, die Direction Générale du Secteur de l’Enfance (Generaldirektion Kindersektor), das Kannermusée Plomm

PlommAlle Partner entwickeln die Woche gemeinsam, koordinieren Inhalte und begleiten die Umsetzung der Aktivitäten im ganzen Land.

Kinderrechtsdienst (SDE)

Das Ministerium für Bildung, Kinder und Jugend koordiniert die Woche der Demokratie und der Gesellschaft über den Kinderrechtsdienst, die Generaldirektion des Kindersektors, die Generaldirektion des Grundschulunterrichts und das CePAS.

Der Kinderrechtsdienst stellt die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention sicher und arbeitet dazu mit verschiedenen Ministerien, Institutionen und Organisationen zusammen.

Er nimmt an interministeriellen Abstimmungen und an internationalen Gremien teil, die die Durchführung der Konventionen überwachen und den Austausch guter Praxis ermöglichen.

Gemeinsam mit privaten Organisationen entwickelt der Dienst Leitfäden, Informationsmaterialien sowie Sensibilisierungsaktionen und Kampagnen.
Seine Arbeit basiert auf den vier Grundprinzipien:

  • Nichtdiskriminierung
  • Vorrang des Kindeswohls
  • Recht auf Leben und Entwicklung
  • Recht auf Beteiligung
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Generaldirektion für den Kindersektor (DGE)

Die Generaldirektion für den Kindersektor (Direction générale du secteur de l’Enfance – DGE) ist dafür zuständig, die erforderlichen Genehmigungen für Tätigkeiten im Bereich der non-formalen Bildung zu erteilen und zur Finanzierung der Bildungs- und Betreuungseinrichtungen beizutragen. Die DGE übernimmt deren administrative Begleitung und gibt Einschätzungen zu administrativen und verfahrensbezogenen Fragen ab. Sie ist außerdem für die Kontrolle und die Verwaltung der Finanzierung verantwortlich, insbesondere über das System des Chèque-Service Accueil sowie für die finanzielle Aufsicht über sogenannte „konventionierte“ Strukturen.

Um die Qualität im gesamten Sektor zu harmonisieren, legt die DGE Qualitätsstandards fest und überwacht deren Umsetzung – sowohl in struktureller als auch in pädagogischer Hinsicht –, wie sie im gesetzlichen Rahmen und im Nationalen Referenzrahmen der non-formalen Bildung für Kinder und Jugendliche definiert sind. Diese Standards gewährleisten die Einhaltung der Grundprinzipien der non-formalen Bildung, wie Kinderrechte, Inklusion, Partizipation und Mehrsprachigkeit.

Der Dienst stellt durch regelmäßige Kontrollen sicher, dass gesetzliche Vorgaben eingehalten werden, und bearbeitet Beschwerden und Reklamationen in Zusammenhang mit dem Betrieb der Einrichtungen.

Um gesellschaftlichen Entwicklungen gerecht zu werden, besteht seine Aufgabe darin, einen rechtlichen und finanziellen Rahmen zu schaffen, der die Entwicklung eines vielfältigen, zugänglichen und gerechten Bildungsangebots fördert und das Wohlergehen sowie die soziale Inklusion der Kinder unterstützt. Die Ausarbeitung und Steuerung der Bildungspolitik erfolgt in enger Zusammenarbeit mit den Vertretern des Sektors der non-formalen Bildung.

Die Rolle der DGE umfasst zudem die Förderung der non-formalen Bildung und die Vermittlung eines besseren Verständnisses der pädagogischen Aufgaben, welche die Einrichtungen der non-formalen Bildung wahrnehmen.

Agentur für Qualitätsentwicklung in den Bereichen Kindheit und Jugend (Agence qualité)

Die Agentur für Qualitätsentwicklung in den Bereichen Kindheit und Jugend ( Agence Qualité“ genannt) verfolgt einen strukturierten, innovativen und kooperativen Ansatz, um die Qualität in den Bereichen Kindheit, Jugend sowie Kinder- und Familienhilfe nachhaltig zu stärken.

Die Qualitätsagentur arbeitet entlang von drei sich ergänzenden Schwerpunkten:

Begleitung der Einrichtungen
Die Qualitätsberaterinnen und -berater der Agentur unterstützen die Einrichtungen bei ihren Qualitätsentwicklungsprozessen durch eine individuelle Begleitung – jedoch ohne Kontrollauftrag.

Professionelle Weiterentwicklung
Die Agentur koordiniert ein Angebot an Fort- und Weiterbildungen sowie Coaching, das von spezialisierten Organisationen entwickelt und durchgeführt wird und sich an den beruflichen Realitäten und den Bedürfnissen der Praxis orientiert.

Pädagogische Innovation
Über den „Third Place“ LumiQ fördert die Agentur die gemeinsame Entwicklung, Erprobung und Umsetzung innovativer Projekte, die aus der Praxis heraus entstehen – in enger Zusammenarbeit mit den Akteuren der betreffenden Bereiche.

Durch diese Maßnahmen begleitet die Qualitätsagentur die Weiterentwicklung der professionellen Praxis und die fortschreitende Professionalisierung des Sektors – mit dem Ziel einer nachhaltigen und gemeinschaftlich getragenen Transformation.

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Psychosoziales Zentrum und schulische Unterstützung (CePAS)

Das CePAS setzt sich dafür ein, das Wohlbefinden und die persönliche Entfaltung junger Menschen in der Schule zu fördern – sowohl auf persönlicher als auch auf sozialer und schulischer Ebene. Dieses Ziel wird in Zusammenarbeit mit allen Akteuren der Schulgemeinschaft verfolgt, darunter die Jugendlichen selbst, die Eltern, die Lehrkräfte sowie das pädagogische und psychosoziale Fachpersonal.

Der allgemeine Auftrag des CePAS besteht darin, das Wohlbefinden, die psychische Gesundheit, die non-formale Bildung und die Beteiligung junger Menschen im schulischen Umfeld zu stärken und zu fördern.

Nachfolgend finden Sie die Unterlagen zur Woche der Demokratie und der Gesellschaft2025 des CePAS:

Agenda – Woche der Demokratie 2025 (PDF)

Aufruf zur Teilnahme – Ideendebatten zur Demokratie 2025 (PDF)

Leitlinien – Woche der Demokratie 2025 (PDF)

Praxisleitfaden – Woche der Demokratie 2025 (PDF)

Woche der Demokratie und der Gesellschaft– CePAS – Luxemburg

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Zentrum fir politesch Bildung

Das Zentrum fir politesch Bildung (ZpB) ist eine unabhängige Stiftung, deren Aufgabe es ist, die aktive Bürgerbeteiligung zu fördern, indem sie ein besseres Verständnis für die Demokratie und für aktuelle gesellschaftliche Fragen ermöglicht. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen, gleichzeitig richtet sich das Angebot jedoch an die gesamte Bevölkerung.

Unter dem Leitmotiv „Demokratie léieren a liewen“ (Demokratie lernen und leben) begleitet das ZpB Kinder, Jugendliche und Erwachsene dabei, politische Mechanismen, Abläufe und grundlegende demokratische Prinzipien kennenzulernen. Das ZpB bemüht sich, diese Inhalte greifbar und verständlich zu vermitteln und trägt so zur Stärkung der demokratischen Kultur in schulischen, außerschulischen und gesamtgesellschaftlichen Kontexten bei.

Das ZpB fördert eine aktive politische Bildung und unterstützt die Entwicklung einer lebendigen und partizipativen Demokratie. Auch in diesem Jahr organisiert es – in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Bildung, Kinder und Jugend – die Konferenz „Meng Stëmm, Mäin Impakt – Kanner schwätze mat !“, die am 28. Oktober 2025 stattfinden wird.

Auf der Website www.zpb.lu finden Sie didaktisches Material zur Ansicht und zum Download, das auf die verschiedenen Zielgruppen der Woche der Demokratie und der Gesellschaft abgestimmt ist sowie alle Details zum pädagogischen Angebot, das im Agenda-Programm vorgestellt wird.

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Nationale Schülerkonferenz Luxemburgs (CNEL)

Die Conférence Nationale des Élèves du Luxembourg (CNEL) ist eine unabhängige Plattform, die die Schülerinnen und Schüler auf nationaler Ebene vertritt. Sie vereint Delegierte aus allen Lycées des Landes, die in ihren jeweiligen Schulen gewählt wurden, um die Interessen und Anliegen der Schülerschaft landesweit hörbar zu machen.

Die CNEL bietet jungen Menschen die Möglichkeit, sich zu Themen zu äußern, die ihren Schulalltag und ihre Zukunft betreffen, und übernimmt gleichzeitig eine beratende Funktion gegenüber dem Ministerium für Bildung, Kinder und Jugend. Die Mitglieder der CNEL diskutieren, entwickeln konkrete Vorschläge und verfassen offizielle Stellungnahmen zu vielfältigen Themen – etwa zu Lehrplänen oder anderen jugendrelevanten Fragen.

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Jugendrot

Der Jugendrot wurde Anfang der 1960er-Jahre unter dem Namen Conférence Générale de la Jeunesse Luxembourgeoise(CGJL asbl) gegründet und fungiert heute als Dachorganisation, die die Jugendorganisationen des Großherzogtums Luxemburg vereint.

Seine Mitglieder stammen aus ganz unterschiedlichen Bereichen: politische Jugendbewegungen, Gewerkschaften, Pfadfindergruppen, soziokulturelle und sozialpädagogische Vereinigungen sowie Freizeitorganisationen. Mit einem vielfältigen Zusammenschluss von 35 Mitgliedsorganisationen vertritt der Jugendrot / die CGJL die Stimme der jungen Menschen auf nationaler wie internationaler Ebene.

Sein Angebot umfasst:

  • Fort- und Weiterbildungen
  • Unterstützungs- und Begleitangebote für das Jugendparlament und die CNEL (Nationale Schülerkonferenz Luxemburgs)
  • Die Organisation des Rallye Citoyen und der Jugendkonvention
  • Informations- und Sensibilisierungskampagnen
  • Rundtischgespräche und Konferenzen zu demokratischen Prozessen und aktiver Gesellschaft
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Kannermusée Plomm

Seit 2023 gehört das Kannermusée Plomm zu den Ressourcenzentren der non-formalen Bildung in Luxemburg. Mit einem klaren Fokus auf die Beteiligung von Kindern verfolgt es das Ziel, die Fachkräfte im Bildungsbereich pädagogisch zu unterstützen und gleichzeitig Methoden der non-formalen Bildungsarbeit weiterzuentwickeln und bekannt zu machen.

Durch Kunst und Kultur lebt und fördert das Plomm die aktive Teilhabe von Kindern. Mithilfe kultureller und künstlerischer Erfahrungen werden Kinder im Alter von 0 bis 12 Jahren ermutigt, sich auszutauschen, ihre Kreativität zu entfalten und ihren kritischen Denkgeist zu entwickeln. Die Dauerausstellung „L’Arbre des histoires“ sowie wechselnde Sonderausstellungen, begleitet von zielgruppenorientierten Vermittlungsangeboten, ermöglichen es Kindern, in vielfältige Erlebniswelten einzutauchen. In Workshops und partizipativen Projekten werden sie eingeladen, ihre Ideen einzubringen und sich als Forschende und als Künstlerinnen und Künstler zu erleben.

Um die Stimmen der Kinder hörbar zu machen und ihnen Gewicht zu verleihen, setzt sich das Kannermusée Plommdafür ein, den Dialog zu fördern und demokratische Werte zu stärken. Gleichzeitig unterstützt es Fragestellungen, Ausdrucksformen und kreative Prozesse. Als verantwortungsbewusste Bürgerinnen und Bürger von heute und morgen sollen Kinder ihr Potenzial entwickeln – und das mit Freude am Lernen.

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Gemeinsam bauen wir
eine demokratische Kultur auf!